Schwirrende Funken erschienen in der Luft und durch das Licht schimmerte der Schatten von Bäumen und Bergen. Es drang durch die kühlen Morgennebel, durch das Unterholz und durch Araks Augenlieder. Abrupt riss er die Augen auf. Schon wieder eingeschlafen! 
Doch das vielfarbige Licht funkelte weiter, spielte auf seinem Fell einen hellbraunen Reigen und erzeugte dreifarbige Muster auf seinem leeren Pergament und der weissen Feder. Verwundert blickte der Ashar auf und sah drei leuchtende Kristalle in der Luft vor den Reihen der Schüler, die sich langsam umkreisten. Plötzlich fing der Lehrer zu sprechen an: 
"Die Eigenschaften der Steine, vor allem der Uliori, werden wir uns in der nächsten übung zu nutze machen. Bereitet sie also bis dahin vor, wie ihr es gelernt habt." 

Nervös sah Arak zur Seite und sah Eleste gerade die Feder aus der Kralle legen. Sie setzte den Korken auf das Tintenfass und band sorgfältig drei gewachste Bänder darum, um ihn zu fixieren. Schuldbewusst flackerte Araks Blick zu seinem eigenen Tintenfass, das noch immer unberührt neben der Feder lag. Dann sah ihn Eleste an. Ihre Zunge flickerte für einen Moment über ihren Mund und ihr Kopf zuckte unmerklich. Arak wollte gerade ansetzen sie zu fragen, ob er ihr Pergament haben könne, doch sie unterbrach ihn sofort mit beinahe ernster Stimme. 
"Du erzählst mir heute abend irgend etwas über Kraftsteine, das ich noch nicht weiß, oder du musst das nächste Mal alleine lernen. Kralle und Klaue, du erinnerst dich." Ihr Kopf zuckte erneut zur Seite, als sie ihr Lachen unterdrückte.